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Tipps

 

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die Patienten häufig an uns stellen

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Zähneputzen ... aber wann?

Zum kleinen Zahnpflege 1x1 gehört das Zähneputzen möglichst nach jeder Hauptmahlzeit, zumindest aber morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen. Wichtig: Nach dem Verzehr von so genannten sauren Lebensmitteln (beispielsweise Obst, Salat, Fruchtsäften, Softdrinks oder Joghurtprodukten) sollte mit dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde gewartet werden. Ohne die Wartezeit würde beim Zähneputzen der Zahnschmelz, die natürliche Schutzschicht der Zähne, angegriffen.

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Zähne härten mit Fluorid

In Verbindung mit Speichel fördert Fluorid die Härtung der Zähne. So werden die Zähne widerstandsfähiger gegen aggressive Säuren, die von Plaque-Bakterien im Mund gebildet werden. Zwar ist Fluorid ein natürlicher Bestandteil der Nahrung, doch meist wird der tägliche Bedarf nicht allein über die Lebensmittel gedeckt.

Tipp Fluoridhaltige Zahnpasta, Fluorid-Gel oder -Lösung sind die Idee, um den täglichen Fluorid-Bedarf zu decken. Auch das Kochen und Würzen mit fluoridhaltigem Speisesalz ist eine gute Möglichkeit.

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Tipps bis zum Zahnarzttermin

  • Vermeiden Sie örtliche Wärme, Alkohol, Koffein / Teein und Nikotin, weil sie die Schmerzen letztlich verstärken
  • Nehmen Sie das Schmerzmittel das Sie auch sonst bei Kopfschmerzen usw. einnehmen.
  • Herausgefallene Füllung: zur Schmerzlinderung eine zerbissene Gewürznelke in das vorhandene Loch. Ein zuckerfreier, zerkauter Kaugummi erweist ähnliche Dienste.
  • Beginnende Schwellung: kalte Umschläge oder Eisbeutel, meiden körperlicher Anstrengungen, keine Wärme, kein Saunabesuch, kein Alkohol
  • Nachblutung nach Zahnextraktion: Mund kurz mit sauberem Wasser ausspülen, auf die Wunde entweder Mulltupfer oder ein sauberes zerknülltes Taschentuch legen und fest zubeißen. Kopf hoch lagern, keine Wärme zuführen. Falls nach ½ Stunde kein Stillstand der Blutung eintritt, rufen Sie Ihren Zahnarzt an.
  • Zahnfleischentzündung / Zahnfleischbluten: Lauwarm mit chlorhexidinhaltigen Spülungen, mit Salbeitee oder Kamillentee spülen. Reizende Gegenstände wie Prothesen und Regulierungen entfernen. Dauerhafte Verbesserung des Zahnfleischblutens ist nur durch gute Mundhygiene und Parodontoseprophylaxe zu erreichen.
  • Zahnverlust / Zahnbeschädigung durch Unfall: herausgeschlagene Zähne lassen sich – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen – wieder reimplantieren, vorausgesetzt der Wurzelzement mit der umgebenden Wurzelhaut ist intakt. Deshalb ist auf vorsichtigen, schnellen Transport zum nächsten Zahnarzt zu achten. Dabei soll der Zahn feucht bleiben. Dafür eignet sich die Zahnrettungsbox („Dentosafe“ aus der Apotheke), eventuell ein feuchtes, sauberes Tuch oder bei voller Bewusstseinslage, ein Transport des Zahnes unter der Zunge, weil dort Milieu und Feuchtigkeit stimmen.
  • Abgebrochene Ecken lassen sich heute meist sehr gut aus Kunststoff oder mit einem Veneer, notfalls mit einer Krone rekonstruieren.
Vereinbaren Sie auch bei leichten Zahnschmerzen rasch einen Termin mit dem Arzt Ihres Vertrauens! Wird die Ursache nicht beseitigt, kommen Zahnschmerzen sicherlich zu unpassender Zeit wieder. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können Zahnschmerzen vermeiden helfen.
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Dr. med. univ. Johann Hettegger, Ing.-Ludwig-Pech-Straße 1, 5600 St. Johann im Pongau
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